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  • AutorenbildSchüberl Consulting

Die Entwicklung Ihres Zielbetriebsmodells: Schritt für Schritt und praxisorientiert

Im letzten Beitrag haben wir Ihnen bereits das Zielbetriebsmodell, seine Kerninhalte und seine Ziele vorgestellt. Diese eher theoretische Perspektive möchten wir in diesem Beitrag durch eine praktische Perspektive ergänzen und Sie auf dem Weg der Konzeptionierung eines Zielbetriebsmodells begleiten.



Doch zunächst stellt sich die Frage: „Wer braucht überhaupt ein Zielbetriebsmodell?“


Diese Frage lässt sich einfach beantworten:

  • wer etwas Neues beginnt,

  • wer die Strategie ändert,

  • wer Performance Probleme hat,

  • wer Schwierigkeiten bei der Implementierung von Plänen hat und

  • wer vor großen Veränderungen steht


Haben Sie sich dazu entschieden ein Zielbetriebsmodell aufzustellen, kann die Reise losgehen:

Schritt 1 – Legen Sie den Umfang fest:

Soll das Modell für das ganze Unternehmen gelten oder nur für eine einzelne Einheit?


Schritt 2 – Bringen Sie die Stakeholder zusammen:

Identifizieren Sie die betroffenen Interessensgruppen und machen Sie sich ein Bild von der Situation: Gibt es Interessenskonflikte, die beigelegt werden müssen? Gibt es allgemeine Übereinstimmung über Umfang und Ziele des Projektes? Sitzen alle im selben Boot können Sie zum nächsten Schritt übergehen.


Schritt 3 - Legen Sie die strategischen Ziele der betrachteten Einheit fest:

Den wichtigsten Input für das Modell bilden die betrieblichen Ziele aus der Strategieerstellung. Beschränkt sich der Umfang auf eine einzelne Einheit, ist es nötig Unternehmensziele auf die Einheit herunterzubrechen und ggf. eigene Bereichsziele zu formulieren. Sind diese definiert, steht fest, worauf hingearbeitet werden soll und die eigentliche Arbeit am Zielbetriebsmodell kann beginnen.


Schritt 4 – Definieren Sie Ihre Soll-Prozesse:

Ihre Prozesse bilden die Wertschöpfungskette und haben den größten Einfluss auf die Zielerreichung, weshalb diese als erstes gestaltet werden. Alle nachfolgenden Design-Entscheidungen sollten sich an ihnen orientieren. Es ist auch vorteilhaft, in diesem Schritt Designprinzipien festzulegen. Diese dienen als Leitlinien und erleichtern die nachfolgenden Gestaltungsarbeiten.


Schritt 5 – Gestalten Sie die nötigen Strukturen:

Um die richtigen Rahmenbedingungen für die Erreichung der Ziele zu schaffen, wird die Organisation nun so gestaltet, dass die Prozesse optimal unterstützt werden – „form follows function“. Die vier Gestaltungsbereiche sind hierbei: IT-Architektur, Organisationsaufbau, Lieferantenbeziehungen, Unternehmenssteuerung/ Governance.


Schritt 6 – Optional:

Je nach Unternehmen ist es sinnvoll über die Rollen der einzelnen Standorte zu sprechen.


Ausblick: In unserem nächsten Artikel über das Zielbetriebsmodell werden wir den Unterschied zwischen Geschäftsmodell und Zielbetriebsmodell untersuchen.


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